Die Zeiten, in denen Absolventen jedes unbezahlte Praktikum absolviert haben, allein in der Hoffnung, dass sie damit den Einstieg in den Beruf schaffen, sind wohl vorbei. Dank Fachkräftemangel haben künftige Arbeitnehmer viel mehr Freiheiten bei der Wahl des Arbeitgebers.

Damit diese Wahl nicht zur Qual wird, hier einige Tipps:

Die eigenen Erwartungen klären

Du solltest Dir über den Inhalt Deiner gewünschten Tätigkeit ebenso im Klaren sein, wie über das Arbeitsklima.

  • Wie wichtig ist es Dir, dass Du Beruf und Freizeit miteinander vereinbaren kannst?
  • Strebst Du eine Führungskarriere an oder ist Dir fachliches Arbeiten lieber?
  • Wie viel Geld erwartest Du für Deine Arbeit?

Je genauer Du Dir über Deine Erwartungen im Klaren bist, desto leichter ist es, den passenden Arbeitgeber zu finden. Kennst Du Deinen Traumjob, suchst Du einfach das passende Unternehmen dazu. Dabei hast du bessere Karten, als Du glaubst: Gehörst Du zu den gesuchten Fachkräften, kommt Dir ein Unternehmen auch gerne entgegen.

Vermutlich wirst Du merken, dass kein Unternehmen zu hundert Prozent Deine Erwartungen erfüllt, besonders dann nicht, wenn sie hoch gesteckt sind. Such Dir einfach einen oder mehrere Arbeitgeber aus, die Deinen Wünschen am nächsten kommen. Anschließend gewichtest Du Deine Kriterien, je nachdem, welche Bedeutung Du ihnen beimisst. Wenn Dir Deine Familienplanung wichtig ist, könnte eine steile Karriere in den Hintergrund rücken. So kannst Du die Auswahl immer weiter eingrenzen. Dein Wunscharbeitgeber ist zum Schluss das Unternehmen, das die meisten Punkte von Dir bekommt. Du solltest Dir dafür ruhig etwas Zeit nehmen: Ganz einfach ist eine solche Gewichtung nicht. Falls Du sehr unsicher sein solltest, frage einfach einen Freund um Rat. Dieser sollte Dich allerdings gut genug kennen, so dass er die richtigen Tipps geben kann. Du kannst selbstverständlich auch einen Coach um Rat bitten. Dieser kann Dir mit seiner Expertise helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.