Wer jung anfängt an seine Altersvorsorge zu denken, der gewinnt. Es ist verlockend sein Geld in Kleidung, Urlaub oder Party machen zu investieren. Ein kleiner Teil kann jedoch auch effektiver eingesetzt werden. Zum Beispiel in eine Immobilie. Sei es man wohnt dann in seinen eigenen vier Wänden und spart sich somit Mietkosten oder man wohnt noch bei den Eltern und vermietet die Eigentumswohnung und finanziert sich somit die Kredittilgung.

Gute Zeit mit niedrigen Zinsen

Ein Vorteil eines Immobilienkaufs ist aktuell der niedrige Zinsstand. Schon seit Jahren sind wir in dieser Niedrigzinsphase. Wenn noch vor Jahren der Leitzins bei ca. 4% lag, hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins nun auf 0 Prozent angesetzt. Der Leitzins ist ein festgelegter Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld beschaffen bzw. anlegen können. Die Banken nutzen diesen Wert als Richtwert für die Kredit- und Anlagezinsen. Je niedriger der Leitzins, dementsprechend niedriger sind die Kreditzinsen, zu denen wir alle einen Kredit aufnehmen können.

Wer Geld geerbt oder welches übrig hat, kann schon seit mehreren Jahren bei Guthaben auf dem Tagesgeldkonto keine Rendite erzielen. Es kann sogar dazu kommen, dass auf Guthaben Strafzinsen zu zahlen sind. Ein weiterer Grund an eine Immobile als Kapitalanlage nachzudenken.

Wertsteigerungen sind sehr wahrscheinlich

Eigentum ist kostbar. Ihr Wert steigt stetig an.

„…der Häuserpreisindex misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller typischen Markttransaktionen für Wohnimmobilien (Eigentumswohnungen sowie Ein-/Zweifamilienhäuser), die als »Gesamtpaket« aus Grundstück und Gebäude verkauft werden. Dazu zählen sowohl neu erstellte als auch bestehende Wohnimmobilien. Da sich die Entwicklung der Immobilienpreise je nach Region stark unterscheidet, weisen wir den Häuserpreisindex zusätzlich getrennt nach fünf Regionstypen aus: von sehr ländlichen Gebieten bis zu Metropolen. Bundesweit haben sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen zwischen 2010 und 2020 um rund 65% verteuert.“
Quelle: Statistisches Bundesamt

Wie du eine Immobilienfinanzierung angehst

Die richtige Immobilie zu finden, ist die eine Herausforderung. Einen Kredit zu bekommen, die Nächste. Es ist nicht ganz einfach, denn Banken sind angewiesen, dass Kreditnehmer ihre Tilgung pünktlich realisieren und es zu keinen Kreditausfällen kommt.

Tipps für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung

  • Entscheidung treffen, ob die Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage gekauft wird
  • Mehrere Kredit-Angebote einholen und vergleichen
  • Experten einbinden und nach Rat fragen
  • Alles gut planen und bei Bankgesprächen Stärke zeigen
  • Mit Eigenkapital kalkulieren und die Familie einbinden, vielleicht leihen sie auch einen Teil oder schenken euch eine Starthilfe

Schon 108,97 Euro pro Monat kann deine Immobile finanzieren

Es klingt wenig. Aber folgende vereinfachte Rechnung zeigt, dass es funktioniert. Am Beispiel einer 50 qm 2-Zimmer-Wohnung zu einem Kaufpreis von 150.000 Euro.

  • Zinssatz inklusive Tilgung: 4%
  • Kreditsumme: 150.000 Euro
  • Monatliche Rate: 908,97 Euro
  • Laufzeit: 20 Jahre
  • Restschuld: 0 Euro

Die Gesamtbelastung nach 10 Jahren beträgt 218.152,92 Euro.

Wenn die Wohnung über 20 Jahre im Schnitt für 800 Euro vermietet wird, dann ergibt das eine monatliche Rate in Höhe von 108,97 Euro.

Das lohnt sich. Denn nach 20 Jahren gehört die Wohnung ist und komplett abbezahlt. Sie wird dann wahrscheinlich 200.000 Euro Wert sein. Das ist dann dein Vermögen, deine Altersvorsorge.

Wir sich das ermöglichen kann, sollte direkt Taten folgen lassen. Zum Beispiel einen Suchantrag stellen für seine Wunschimmobilie.